2020-04-12 | Der Vogelkäfig

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Da war einmal ein Mann namens George Thomas: Ein Pastor in einer kleinen Ortschaft in New England. An einem Ostersonntag Morgen kam er mit einem alten rostigen Vogelkäfig und stellte ihn auf den Rednerpult. Augenbrauen wurden fragend hochgezogen und als Antwort begann der Pastor zu sprechen …

Ich bin gestern durch den Ort gegangen und sah einen kleinen Jungen entgegenkommen, der diesen Vogelkäfig schwang. Am Boden des Käfigs waren drei kleine wilde Vögel, zitternd vor Angst und Kälte. Ich hielt ihn an und fragte: „Was hast du da mein Sohn?“

„Nur ein paar alte Vögel,“ kam die Antwort.

„Was hast du mit denen vor?“, fragte ich.

„Ich bringe sie heim und werde meinen Spaß mit ihnen haben,“ antwortete er.  „Ich werde sie etwas ärgern, ihnen Federn ausrupfen und sie kämpfen lassen. Ich werde eine tolle Zeit haben.“

„Und wenn du nacher keine Lust mehr auf sie hast. Was wirst du dann tun?“

„Oh ich hab einige Katzen,“ sagte der kleine Junge. „Die mögen Vögel. Denen werde ich sie geben.“

Der Pastor verstummte einen kurzen Moment. „Wie viel möchtest du für diese Vögel haben, mein Sohn?“
„Huh?? !!! Warum? Du möchtest diese Vögel nicht haben. Das sind gewöhnliche alte Feldvögel. Die singen nicht und sind nicht einmal hübsch. „

„Wieviel?“, fragte der Pastor wieder.

Der Junge musterte den Pastor, als ob er verrückt wäre und sagte: „$10?“

Der Pastor griff in seine Tasche und zog einen zehn Dollar Schein hervor. Er platzierte ihn in die Hand des Jungen. Augenblicklich war der Junge weg.
Der Pastor hob den Käfig auf und trug ihn vorsichtig zum Ortsrand, wo ein Baum und eine Wiese war. Er stellte den Käfig ab, öffnete die Käfigtür und durch leichtes klopfen an die Gitterstäbe jagte er die Vögel nach draußen und ließ sie frei.

Gut, das erklärt jetzt den leeren Vogelkäfig auf dem Rednerpult. Dann begann der Pastor folgende Geschichte zu erzählen:

Eines Tages hatten Satan und Jesus ein Gespräch. Satan kam grad vom Garten Eden und war voller Schadenfreude am prahlen. „Ja Sir. Ich hab grad eine ganze Welt voller Menschen dort gefangen. Ich hab Fallen gestellt, sie gelockt und sie konnten nicht widerstehen. Hab sie alle!“

„Was hast du mit ihnen vor?, fragte Jesus.

Satan antwortet: „Oh, ich werde meinen Spaß mit ihnen haben! Ich werde ihnen das heiraten und scheiden beibringen. Wie man einander hasst und sich ausnutzt. Wie man säuft, raucht und flucht. Ich werde ihnen zeigen, wie man Pistolen und Bomben erfindet und sich gegenseitig tötet. Ich werde wirklich viel Spaß haben!“

„Und was wirst du tun, wenn du fertig bist mit ihnen?“, fragte Jesus.
„Oh, ich werde sie umbringen“ strahlte Satan stolz.
„Wieviel willst du für sie haben?“, fragte Jesus.
„Oh, du willst diese Leute nicht haben. Die sind nicht gut. Warum? Du wirst sie nehmen und sie werden dich hassen. Sie werden dich anspucken, verfluchen und dich töten. Du willst diese Menschen nicht haben!!“

„Wieviel?“, fragte er wieder.
Satan schaute Jesus an und spottete, „dein ganzes Blut, deine Tränen und dein Leben.“
Jesus sagte: „GEKAUFT!“ Und dann zahlte er den Preis.

Der Pastor nahm den Käfig und verließ den Pult.

Jesus hat an Karfreitag am Kreuz unsere Schuld bezahlt. Ostersonntag ist er von den Toten auferstanden. Durch Sein Opfer sind wir wieder frei und können in Ewigkeit mit Ihm leben. Erkennen wir dankbar an, was Er für uns tat?

Jesus sagt in Joh 10,10-11:
Der Dieb kommt nur, um zu stehlen, zu schlachten und zu vernichten; ich bin gekommen, damit sie das Leben haben und es in Fülle haben. Ich bin der gute Hirt.
Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.

… und in Joh 3,16:
Denn Gott hat die Welt so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn hingab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren geht, sondern ewiges Leben hat.

Käfig-Bild von mohamed Hassan auf Pixabay